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Stadtführung Memmingen (21.05.2014)

Am 21.05.2014 trafen wir uns zu einer Stadtführung in Memmingen. Thematisch ging es um die Zünfte in der Reichsstadt, also ein wirtschaftsbezogenes Thema. Unter kompetenter Führung wurde uns die damalige Funktion der Zünfte anschaulich erklärt.
Außerdem wurden uns zahlreiche Gebäude und sonstige Örtlichkeiten gezeigt, die im Zunftsleben eine besondere Rolle spielten. Auch „echte“ Memminger konnten so noch viele Neuigkeiten und interessante Details erfahren. Die Führung gab zudem interessante Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Memmingen im und seit dem Mittelalter. Es wurde klar, dass Memmingen auch im Mittelalter bereits ein wichtiger Wirtschaftsstandort war, der in zahlreichen Zunftbereichen deutschlandweit bekannt und gefragt war.

Besuch der Gemeinde Wildpoldsried (20.05.2014)

Die Wirtschaftsjunioren Memmingen/Unterallgäu besichtigten zusammen mit den Wirtschaftsjunioren Kempten-Oberallgäu das Energiedorf Wildpoldsried, auch genannt „Allgäuer Energiebündel“.
Wildpoldsried, Innovativ, Richtungsweisend
Unter diesem Motto wird in Wildpoldsried seit 1999 unter Einbindung der Bürger ein ökologisches Profil für die Gemeinde erarbeitet, das sowohl regional, bayernweit und international ausgezeichnet wurde.
Herr Bürgermeister Arno Zengerle höchstpersönlich erläuterte uns die ambitionierten und beeindruckenden Energieprojekte der Gemeinde.
Wildpoldsrieder Bürger erhielten jeweils die Möglichkeit, sich mit Eigenkapital an den eigens für die Projekte gegründeten Gesellschaften zu beteiligen, was natürlich für eine breitere Akzeptanz der Projekte nach sich zog. Neben Wind dienen auch mittlerweile auch Sonne, Wasser und Abfälle aller Art als Energielieferant. Im 2013 erzeugte die Gemeinde 30.379 MWh an regenerativer Energie. Der Verbrauch im Gemeindegebiet lag in 2013 bei 6.480 MWh.

Besuch bei RUF Automobile GmbH, Pfaffenhausen (27.03.2014)

The Ruf is on Fire!
Im März besichtigten die Wirtschaftjunioren Memmingen-Unterallgäu die RUF Automobile GmbH in Pfaffenhausen. Der Sohn des Inhabers, Marcel Groß, führte uns durch die Manufaktur und erzählte die hochinteressante Firmengeschichte. Was als Werkstatt und Tankstelle vor 75 Jahren begonnen hat ist heute ein international bekannter Hersteller (!), Veredler und Restaurator. Dabei spezialisiert man sich auf den Porsche 911 als Grundlage, ist aber 100% unabhängig von Porsche. Hr. Groß weiß allerlei Anekdoten aus der Vergangenheit zu erzählen und gestaltete so einen spannenden Nachmittag. Seit den 80er Jahren ist RUF offizieller Hersteller und baut im Schnitt pro Woche ein Fahrzeug. Die werden dann in alle Welt verkauft, der Exportanteil liegt bei 85 %. Höhepunkt des Rundgangs ist sicherlich der Motorprüfstand, auf dem jeder verbaute Motor eingefahren wird. Das leistungsstärkste Fahrzeug ist aktuell der CTR3 mit 777 PS für gute 600 T €, von dem im Moment die Nr. 27 gebaut wird.
Wir bedanken uns für die interessanten Einblicke und fangen schon zu sparen an, damit wir mal in die Kundenliste kommen.

Besichtigung ZAK (19.03.2014)

Am 19.03.2014 waren wir zu Gast im Müllheizkraftwerk des ZAK (Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten), einem der modernsten Müllheizkraftwerke in Europa.


Im Rahmen der über zweistündigen Besichtigung erhielten wir zunächst eine anschauliche multimediale Einführung in die Aufgaben und Ziele des ZAK. Anschließend durften wir gemeinsam das Müllheizkraftwerk ausführlich besichtigen und konnten so einen Eindruck davon gewinnen, wie dort nicht nur Müll entsorgt, sondern zugleich sehr effizient Wärme und Energie hergestellt werden.

Aschermittwochsgespräch (05.03.2014)

Fachkräfte mit Lebensqualität locken
Aschermittwochsgespräch Landrat Weirather und Wirtschaftsjunioren im Dialog
Heimertingen: Klarmachen, was die Region zu bieten hat: Ein starkes Standort-Marketing sieht Landrat Hans-Joachim Weirather als Beitrag dazu, für die heimische Wirtschaft Fachkräfte zu gewinnen. Dies zählte wie interkommunale Gewerbege­biete und Investitionen in Bildung und Infrastruktur zu den Themen beim Aschermittwochsgespräch der Wirtschaftsjunioren in Heimertingen.

Die Ansiedlung von Fachkräften könne der Landkreis positiv beeinflussen, indem er auf Vorzüge der Region hinweise: Weirather nannte etwa die niedrige Arbeitslosenquote, „hohe Lebensqualität und im Vergleich zu anderen prosperieren­den Regionen günstige Bauland­preise“. Ein erfolgreicher Schritt hin zur „Marke Allgäu“ sei die Gründung der Allgäu GmbH gewe­sen. Als Voraussetzung für qualifizierten Nachwuchs kamen zudem Bildungsprojekte zur Sprache. Den Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen will laut Weirather etwa der Schwabenbund voranbringen, dem der Landkreis angehört. Dabei sollen die Betriebe nötige Forschungsbereiche ansprechen und die Hochschulen durch ein bedarfsbezogenes Arbeiten gestärkt werden, so der Kreischef.

Die Bildung stelle mit einer Summe von rund 60 Millionen Euro in den kommenden vier bis fünf Jahren einen Investitionsschwerpunkt des Landkreises dar, betonte der Land­rat. Auch beim Straßenbau nehme man Verbesserungen vor: Als Bei­spiel nannte Weirather Memmin­gerberg, wo eine „anständige An­bindung“ von Allgäu Airport und Gewerbegebiet entstanden sei.

Weitere Gewerbegebiete
Bei den Gewerbegebieten liege der Fokus künftig auf der Entwicklung interkommunaler Flächen, etwa für Bad Wörishofen und Türkheim, Holzgünz und Westerheim, Pfaf­fenhausen und Salgen sowie – südlich vom Allgäu Airport – für Hawangen, Benningen und Memmingerberg.

Auf einen Klinikverbund zwischen Memmingen und dem Unterallgäu angesprochen, verwies Weirather auf eine unverändert „zielorientierte Haltung“ des Landkreises und auf fortdauernde Gespräche: „Wir wünschen uns eine enge Zusammenarbeit mit Memmingen, aber sie muss auf Augenhöhe stattfinden.“ Kommunale Klinikträger seien gefordert, Strategien zu finden, mit denen man sich gegen private Konzerne behaupten kann. Dabei besteht für Weirather Anlass für Überlegungen auf allgäuweiter Ebene. Kurz ging der Landrat auf die Investitionskraft und den geplanten Haushalt des Kreises mit einem Volumen von rund 130 Millionen Euro ein. Die Kreisumlage, die Gemeinden zahlen müssen, solle sinken: „Damit stehen wir im Vergleich zu anderen Landkreisen gut da.“ (ver)
(Quelle: Memminger Zeitung)

Kaminabend mit Fördermitgliedern (06.02.2014)

Am 06.02.2014 fand im Allgäu Resort Bad Grönenbach unser erstes Kamingespräch statt. Etwa 20 Fördermitglieder und 10 aktive Mitglieder trafen sich hier in gemütlicher Runde, um sich über ihre Erfahrungen bei den Wirtschaftsjunioren auszutauschen. Unsere JCI-Senatorin Karin Berger-Haggenmiller hielt einen interessanten Impulsvortrag in dem sie auf ihre Zeit bei den Wirtschaftsjunioren zurückblickte. Auch viele andere Mitglieder erzählten interessante Anekdoten aus ihrer Zeit als aktive Wirtschaftsjunioren. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass es schön wäre, wenn ein solches Kamingespräch zukünftig regelmäßig stattfinden könnte, um den Austausch von Aktiven und Fördermitgliedern zu intensivieren.

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